Kälber winterhart aufziehen mit angepasster Nährstoffversorgung


Kälber erkranken im Winter häufiger als im Sommer (s. Darst. 1). Dies liegt zum einen an der Witterung, zum anderen an einer nicht angepassten Fütterung. Mit einer jahreszeitlich entsprechenden Nährstoffversorgung sinken die Erkrankungs- und Verlustraten.

 

Bei sinkenden Außentemperaturen ist mehr Energie notwendig, um die Körpertemperatur zu erhalten und für die Abwehrkraft (s. Darst. 2). Der Mehrbedarf bei Minus-Graden für die gleichen Zuwachsleistungen liegt bei bis zu 30 %.  Daher sollten Sie Ihre Tränkepläne der kälteren Jahreszeit periodisch anpassen.  Dies sollte nicht durch eine Erhöhung der Anrührkonzentration des Milchaustauschers geschehen. Dadurch steigt die Gefahr von Durchfällen. Besser ist es, Zwischenmahlzeiten einzuführen bzw. die tägliche Tränkemenge am Automaten zu erhöhen (s. Darst. 3).

 

Einsatz hochwertiger Produkte

 

Wichtig ist der Einsatz von hochwertigen Milchaustauschern mit höchster Verdaulichkeit, wie KALBI MILCH PRIMUS PROTECT, KALBI MILCH AMS oder KALBI LACTAL. Vollmilch-Tränken sollten Sie mit Spurenelementen und Vitaminen ergänzen. Dafür eignen sich KALBI AKTIV PROTECT und KALBI START PROTECT. Die Ergänzer enthalten den SGW-Faktor, der für Darmstabilität sorgt – ein entscheidender Faktor, denn oft erkranken durch Durchfall geschwächte Kälber an der typischen Kälbergrippe.

Darst. 1: Versorgungsniveau und Erkrankungsraten bei Kälbern



Darst. 2: Mehrbedarf der Kälber bei niedrigen Temperaturen



Darst. 3: Empfehlung zum Tränke-Einsatz bei fallenden Temperaturen



Autor

Dirk Breer

Dirk Breer

Vertriebsleiter Rind Süddeutschland

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Bereich Rind 

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