SILOSTAR LIQUID: hervorragende CCM-Silagen auf allen Testbetrieben


In einem Praxisversuch in Westfalen wurde auf unterschiedlichen Betrieben in den Gebieten der SCHAUMANN-Fachberater Klaus Behmenburg und Matthias vom Berg CCM mit SILOSTAR LIQUID (5 l/t) einsiliert. Die Silagen werden sehr gut gefressen und die Betriebsleiter sind hoch zufrieden. Besonders auffällig waren die hervorragenden Ergebnisse in den Bereichen aerobe Stabilität, Milchsäuregehalte und pH-Wert.

 

 

Hohe Milchsäuregehalte und niedrige pH-Werte in allen Silagen

 

Die Ergebnisse der Silageuntersuchungen zeigen die Daten in der Tabelle. Alle Silagen zeichnen sich durch hohe Milchsäuregehalte (Ø 2,2 % i.d. TM) und einen tiefen pH-Wert aus. Ein Indiz dafür, dass die natürliche Milchsäurebildung durch den Zusatz von SILOSTAR LIQUID nicht unterdrückt wurde.

  

Betrieb 

     I       II     III      IV     V  

    VI 

 TM, %     62,6   68,8   66,2    61,1   68,8    66,2
 pH    3,92    4,03   3,87   3,82   3,95     3,90
 Milchsäure, % TM     2,52   1,85    2,07   2,29   1,95     2,37
 Essigsäure, % TM    0,45    0,45   0,48   0,54    0,47    0,58
 Ethanol, % TM    0,14 

   0,19 

  0,21   0,34   0,39    0,26
 Hefen, KbE/g    < 100    700     200  < 100    700  10.000
 Schimmel, KbE/g     <100  <100   <100   600   100    200
Aerobe Stabilität, Tage  > 11  > 11  > 11    7,1   > 11   > 11

 

 

 Hygienezustand ausgezeichnet  

 

Weiterhin überzeugen die Silagen durch eine ausgezeichnete hygienische Beschaffenheit. Obwohl diese schon während der Probenahme in der Verfütterung und damit der Luft ausgesetzt waren, lagen die ermittelten Gehalte an Hefen und Schimmel weit unter dem Grenzwert von 100.000 KbE/g FM – teilweise lagen die Gehalte sogar unter der Nachweisgrenze von 100 KbE/g FM.  

 

 Keine Erwärmung im Trog oder an der Anschnittfläche  

 

Diese Werte spiegeln sich auch in ausnahmslos guten aeroben Stabilitäten wider. Lediglich eine der sechs Silagen erwärmte sich nach mehr als sieben Tagen Luftzufuhr, was bereits auch eine sehr gute Stabilität bedeutet. Alle anderen Silagen blieben sogar bis zum Ende des Laborversuches nach elf Tagen stabil. Auch auf den Praxisbetrieben wird keine der Silagen an der Anschnittfläche oder im Futtertrog warm.   

 

Autor

Dr. Ewald Kramer

Dr. Ewald Kramer - SCHAUMANN Forschung & Entwicklung - Bereich Futterkonservierung

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