Düngeverordnung: Stoffstrombilanz in der Schweinehaltung entlasten


© deyana_72 / Fotolia

Nahezu jeder viehhaltende Betrieb muss im Rahmen der Stoffstrombilanz jährlich eine Stickstoff- und Phosphor-Bilanz erstellen, die die Nährstoffzufuhr und –abfuhr gegenüberstellt (s. Darst. 1). Dabei reduzieren sich die jährlich erlaubten Höchstgrenzen für den Phosphat-Überhang auf 10 kg/ha und für den Stickstoff-Überhang auf 50 kg/ha.

 

Durch Inkrafttreten der neuen Düngeverordnung und der Stoffstrombilanz sind vor allem sehr viehstarke und flächenknappe Betriebe gefordert, die Fütterung ihrer Bestände neu auszurichten. Die stark stickstoff- und phosphorreduzierte Fütterung nach dem SCHAUMANN-Konzept hilft, das Nährstoffmanagement zu verbessern und die Ausscheidungen zu verringern.

 

1. Analyse betriebseigener Futterkomponenten

 

Um die Vorgaben für eine stickstoff- und phosphorreduzierte Fütterung einhalten zu können, ist es  wichtig, die Nährstoffe und Phosphorgehalte der betriebseigenen Futterkomponenten zu kennen. Das Labor der ISF Schaumann Forschung führt die Untersuchungen für Getreide und Leguminosen sehr kostengünstig durch. Neben den Rohnährstoffen erfolgt eine exakte Analyse des Phosphorgehalts und der einzelnen Aminosäuren.

 

2. Rationsgestaltung

 

Die Fütterungskonzepte von SCHAUMANN entsprechen seit Jahren den Vorgaben der stark stickstoff- und phosphorreduzierten Fütterung. Durch Zulage von freien Aminosäuren und Phytase können bei einer sehr nährstoffeffizienten Fütterung höchste Leistungen bei Sauen, Ferkeln und Mastschweinen erreicht werden.

 

Für die Rationen gelten bei einem Zunahmeniveau von 850 g bei einer N/P-reduzierten Fütterung die in der Darstellung 2 genannten Orientierungswerte. Mit den SCHAUMANN-Futtermischungen (s. Darst. 3) lässt sich schon bei gleicher Futterverwertung besonders der Nährstoffanfall bei Phosphat (P2O5) deutlich reduzieren (s. Darst. 4).

 

3. Einspareffekt durch CERAVITAL

 

Die spezielle Wirkung des Fermentprodukts CERAVITAL schließt die NSP-Fraktion der heimischen Getreidearten besser auf. Das steigert die Nährstoffverdaulichkeit in allen Leistungsbereichen. CERAVITAL hilft die Nährstoffzufuhr in der Schweinefütterung weiter zu reduzieren (Darst. 5).

Darst. 1: Grundlage zur Ermittlung der Stoffstrombilanz



Darst. 2: Orientierungswerte für eine stark N/P-reduzierte Fütterung (nach DLG 2014)



Darst. 3: SCHAUMANN-Futtermischungen für eine stark N/P-reduzierte Fütterung



Darst. 4: Nährstoffanfall im Vergleich


(3-phasig mit Vormast, bei 850 g täglicher Zunahme)

Darst. 5: CERAVITAL reduziert zusätzlich die Nährstoffzufuhr


(1.000 Mastplätze mit 2,8 Umtrieben, Mastgewicht 28-120 kg, Lysingehalt 10,0 g/kg)

Autor

Dr. Hans-Peter Pecher

Key-Account Manager

Schwein

Kontakt

Produktmanagement

Bereich Schwein

Tel. +49 4101 218-2000
Fax +49 4101 218-2282

 
 

Zum Produktbereich

Produktbereich Sauen