Beratung mit Cow-how milk von SCHAUMANN am Tablet

Cow-how milk

Unsere Plattform Cow-how milk - Übersichtlich, transparent und jederzeit verfügbar

Über 4000 Milchviehbetriebe in Deutschland setzen auf die smarte Plattform Cow-how milk. Damit haben Landwirt:in, Tierärztin/Tierarzt und Fütterungsberater:in die relevanten Daten des Milchviehbestands immer im Blick und können schnell miteinander kommunizieren.
Eine erfolgreiche Milchproduktion verlangt den ständigen Überblick über die wichtigsten Daten der Leistung, Fütterung und Wirtschaftlichkeit. Insbesondere zur Kontrolle des gelungenen Laktationsstarts ist dies unerlässlich. Alle verfügbaren Daten wie Futteratteste, Molkerei- und Milchleistungsdaten oder Rationsberechnungen gelangen in Papierform oder digital über die unterschiedlichsten Wege und Programme zum Landwirt. Das SCHAUMANN-Fütterungsprogramm Cow-how milk führt alle Informationen an einem Ort übersichtlich zusammen und bringt Ordnung in die tägliche Datenflut. Dies optimiert die Zusammenarbeit von Herdenmanagement, tierärztlicher Betreuung und der SCHAUMANN-Fachberatung (s. Darst. 1). Es ist auch als Cow-how beef für Bullenmastbetriebe verfügbar.

Ganzheitliches Fütterungsmanagement

Cow-how milk bündelt alle relevanten Daten und ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung der Herde. Die direkte Vernetzung der Leistungsdaten und der Milchinhaltsstoffe, aus der Milchkontrolle im HDS-Report Milch oder des automatischen Melksystems im HDS-Report AMS, mit den Rationsparametern führen hier zum Erfolg. Das Wissen über die tatsächlich gefressene Futteraufnahme und Leistung ermöglicht dem Herdenmanagement schnell neue Entwicklungen in der Herde zu erkennen. Mögliche Ursachen können so direkt aufgedeckt und situationsbezogen gelöst werden. Cow-how milk erleichtert auch den Austausch mit der Fütterungsberatung und der tierärztlichen Betreuung erheblich.
Die Übersicht der Futteranalysen, Futtervorräte und Kontrakte, die Leistungsdaten der Milchviehherde sowie die Angaben zur gefütterten Ration geben stets einen Blick auf das Einkommen über Futterkosten (IOFC).

Digitales Werkzeug für eine optimierte Fütterung

Die Restfuttermenge und die Befüllgenauigkeit des Mischwagens haben einen großen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit. Nur durch das genaue Befüllen des Futtermischwagens kommt die Ration bei den Tieren an, die berechnet wurde. Cow-how milk ermöglicht die Kontrolle der Ladeliste des Futtermischwagens, ermittelt abweichende Befüllmengen und die Eingabe der Futterreste.
Jede:r Fütterer:in erhält einen eigenen Zugang zum Programm und den Ladelisten, so dass Zettelwirtschaft der Vergangenheit angehört. Die Verknüpfung der Daten aus Cow-how milk mit dem Futtermischwagen macht Abweichungen zur Sollmenge und ggf. zusätzliche Kosten sichtbar.
Mit Cow-how milk kann jederzeit die Fütterung zwischen Milchviehalter:in und SCHAUMANN-Fachberatung abgestimmt und bei Bedarf sofort geändert werden. In der Nutzung von Cow-how milk liegt somit nicht nur Potential zur Kostenreduktion, sondern auch die Chance, besser als bisher ungenutzte Ressourcen in der Gesundheit und Leistung der Tiere aufzudecken.

Transparentes Einkommen nach Futterkosten

Der IOFC-Wert (income over feed cost) ist die Kennzahl für die Wirtschaftlichkeit der Fütterung. Er zeigt schnell und aktuell das Einkommen aus der Milchproduktion nach Abzug der Futterkosten. So ist festzustellen, wie effizient die Kühe das eingesetzte Futter in Milch umsetzen. Gemeinsam mit dem Programm Cow-how milk und der SCHAUMANN-Fachberatung kann der Erfolg messbar gemacht werden. Das Programm ist universell verwendbar: Mit Cow-how milk können jederzeit synchron alle beteiligten Personen arbeiten, egal ob mit Smartphone, PC oder Tablet.

Klare Vorteile von SCHAUMANN-Cow-how milk

  • Milchleistungsdaten jederzeit auf einen Blick
  • Einkommen über Futterkosten und Rationen ständig verfügbar
  • eigene Rationsanpassungen werden direkt online mit der SCHAUMANN-Fachberatung kommuniziert
  • Kopplung mit dem Mischwagen möglich
  • Ladelisten für den Mischwagen auf allen Mobilgeräten verfügbar
  • Befüllgenauigkeit kontrollieren und optimieren
  • Futteranalysen automatisch online im Programm
  • Anzeige der Futtervorräte und Kontraktplanung
  • kompakte Dokumentation

Ihre Vorteile mit Cow-how von SCHAUMANN

Vorteile mit Cow-how
Darst.1: Ihr Betrieb profitiert auf mehreren Ebenen von Cow-how

Cow-how milk in der Praxis

Mit Cow-how mehr Milchleistung
Mit sichtbarem Erfolg (s. Darst. 2) betreuen wir bereits über 4.000 Betriebe in Deutschland mit Cow-how milk. Sie halten insgesamt über 278.000 Kühe, deren Milchleistungsdaten wir regelmäßig auswerten. Dies entspricht knapp 9 Millionen kg Milch pro Tag
Wie diese Zahlen aus Darst. 2 zeigen, liefert Cow-how milk bereits spürbare Mehrwerte. In den Folgenden beiden Betrieben wird deutlich, welche konkreten Vorteile Cow-how in der Praxis mit sich bringt.

 

 

 

Cow-how milk im Praxischeck: Betrieb Specker-Dünhoft

Betrieb Specker-Dünhöft nutzt Cow-how milk

SCHAUMANN-Fachberater Hendrik Cordes (l.) und Stephan Specker-Dünhöft

Einer von ihnen ist Stephan Specker-Dünhöft aus Niedersachsen. Seit 2020 berechnet er mit Cow-how milk Rationen, wertet Milchleistungsdaten aus und dokumentiert auch Futtermengen. Er berichtet zufrieden: "Ich schätze an Cow-how milk die Übersicht der Milchkontrollauswertung, so habe ich immer einen schnellen und interaktiven Überblick über die Leistungsdaten. Auch die Kommunikation mit meinem SCHAUMANN-Fachberater Hendrik Cordes ist über die Plattform einfacher. Neue Rationen können sowohl von mir, wie auch von Hendrik Cordes schnell umgesetzt werden. Dabei bleiben wir durch die Nutzung der Cloud beide immer auf dem aktuellen Stand. 
Da ich die Fütterungen mit dem Tablet direkt dokumentiere, habe ich einen guten Überblick über die verbrauchten Mengen und mehr Genauigkeit beim Mischen. So kann ich schneller die Ursachen für Leistungsveränderungen finden und Kosten durch vermeidbare Futterreste einsparen.“ Ein Familienbetrieb mit Wachstumsperspektive.

Cow-how milk in der Vorrhön: Erfolgstrategie der Knauer GbR

Gespräch im Kuhstall zwischen SCHAUMANN-Gebietsleiter Joachim Leipold (l.) mit Betriebsleiter Holger Knauer (r.)

SCHAUMANN-Gebietsleiter Joachim Leipold (l.) mit Betriebsleiter Holger Knauer (r.)

Am Fuße der Schwarzen Berge, mitten in der Vorrhön, liegt der Milchviehbetrieb der Familie Knauer, die Knauer GbR. Die Region ist geprägt durch ihren hohen Grünlandanteil, das häufig extensiv über Landschaftsschutzprogramme bewirtschaftet wird. Bei der Knauer GbR ist die intensive Grünlandnutzung hingegen einer der Erfolgsfaktoren für hohe Leistungen. Betriebsleiter Holger Knauer führt den Familienbetrieb gemeinsam mit seiner Frau, seinem Vater, seinem Sohn sowie drei Minijobbern. Ein weiterer Mitarbeiter wird derzeit gesucht – denn der Betrieb wächst kontinuierlich und der Sohn möchte zukünftig die Milchviehhaltung in der Vorrhön weiterführen.

Leistung und Tierkomfort im Fokus

Aktuell halten sie 215 Milchkühe mit einer durchschnittlichen Herdenleistung von ca. 13.300 kg Milch. Gemeinsam mit SCHAUMANN-Gebietsleiter Joachim Leipold hat die Herde sich ständig weiterentwickelt. Bereits seit seinem fünften Arbeitstag bei SCHAUMANN im Januar 2011 betreut er die Knauers – damals lag die Leistung noch bei rund 9.100 kg Milch und die Herde war deutlich kleiner. 2014 kamen die ersten beiden Melkroboter, 2024/25 die nächsten beiden inklusive eines neuen Stalles. Kuhkomfort hat auf dem Betrieb oberste Priorität: Gummiböden, entfernte Stallwände für mehr Luft, optimierte Lüftung – Maßnahmen, die Schritt für Schritt umgesetzt wurden und sich in der Leistung widerspiegeln.

Digitales Fütterungsmanagement mit Cow-how milk

Cow-how milk, das Fütterungsmanagementsystem von SCHAUMANN für Milchkühe, begleitet den Betrieb seit den ersten Testphasen. Heute ist es nicht mehr wegzudenken, doch wie und vor allem welche Funktionen werden auf dem Betrieb genutzt?
Joachim Leipold zieht Grundfutterproben, erhält die Laborergebnisse automatisch über Schnittstellen direkt ins Cow-how milk und berechnet darauf basierend die Rationen sowie den Kraftfuttermix, der von der Schrotmühle eingemischt wird. Holger Knauer lädt diese beispielsweise direkt auf das Terminal des Futtermischwagens – ein Prozess, der Zeit spart und Planungssicherheit gibt.
Eine Besonderheit des Betriebes ist die langfristige Futterplanung: Jedes Jahr starten sie erst zu Weihnachten mit dem neuen Mais – möglich durch die Vorratskontrolle mit Cow-how milk. 
Holger Knauer berichtet: „Für uns ist Cow-how milk längst ein fester Baustein im Betrieb und gerade mit unserer wachsenden Herde wird das System immer wichtiger. Mit den Daten, die wir heute zur Verfügung haben, können wir Stall, Fütterung und Silo viel genauer steuern. Da steckt noch jede Menge Potenzial drin – und ich bin sicher, dass wir damit auch in Zukunft viel herausholen können.“

Daten, die Leistung sichtbar machen

Die automatische Schnittstelle zu den MLP-Daten nutzt Joachim Leipold, um mit Holger Knauer regelmäßig die Milchleistung zu analysieren und gegebenenfalls zu optimieren. Besonders wertvoll finden beide jedoch die Schnittstelle zu den Melkroboterdaten, die eine wesentlich größere Datenmenge liefern und eine deutlich genauere Auswertung erlauben. Hier sehen sie für die Zukunft noch viel Potenzial – etwa in der Analyse gefütterter Mengen oder der präzisen Nachbestellung von Kraftfutter, inklusive Mengen- und Silokapazitätscheck.