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Managementtipps Silierung & Futterbau

CCM- und LKS-Silagen - nur bestes Futter in den Trog und auf den Futtertisch

Mais

Corn-Cob-Mix (CCM) ist ein ausgezeichneter Energielieferant in der Schweine- und Rinderfütterung. Aus CCM- und Lieschkolbenschrot lassen sich besonders energiereiche Maissilagen und damit hochwertiges Futter produzieren, das spezielle Ansprüche an den Silierprozess stellt. 

Lieschkolbenschrot (LKS) kommt vor allem in der Rinderfütterung zum Einsatz. Es setzt sich aus dem kompletten Maiskolben (100 % Körner, 100 % Spindel) sowie den umschließenden Lieschen zusammen. Bei CCM wird nur Maiskolben geerntet, hauptsächlich für den Einsatz in der Schweinefütterung (s. Darst. 1). Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Fütterung ist, dass diese Silagen schmackhaft, hochverdaulich und frei von Hefe- und Schimmelpilzen sind.

Verluste durch Hefen vermeiden

Untersuchungen belegen, dass der Hefenbesatz auf erntefrischen Maiskolben und besonders auf den Maiskörnern oft bei mehr als 1.000.000 KBE/g FM liegt. Die trockenen und heißen Sommer der vergangenen Jahre hatten einen deutlich erhöhten Hefepilzbesatz in einem kritischen Bereich am Maiserntegut zur Folge. Dies führt zur Erwärmung der Silagen und damit zu hohen Silierverlusten bei der Lagerung. Nicht nur die Trockenmasse-Verluste, sondern auch ein Nachlassen der Schmackhaftigkeit und eine geringere Futteraufnahme sowie Probleme in der Tiergesundheit bereiten den Betrieben Schwierigkeiten. Um dies zu vermeiden, lohnt sich die Behandlung mit Siliermitteln.

Für die Behandlung des Siliergutes bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Neben biologischen Siliermitteln können auch organische Säuren verwendet werden.

Silieren mit BONSILAGE CCM

Die ISF Schaumann Forschung hat speziell für die Ansprüche von CCM-Silagen das biologische Siliermittel BONSILAGE CCM entwickelt. Die bewährte Kombination aus homo- und heterofermentativen Milchsäurebakterien (MSB) sorgt für besonders aerob stabile Silagen, die gerne gefressen werden. Die homofermentativen Milchsäurebakterien bewirken eine effektive Umsetzung des Pflanzenzuckers in Milchsäure. Ein stabiler pH-Wert und eine ausgezeichnete Schmackhaftigkeit sind das Ergebnis. Die heterofermentativen MSB führen zu einer kontrollierten Essigsäurebildung und unterdrücken so das Wachstum von Hefen und Schimmelpilzen (s. Darst. 2 und 3). Stabilität in der Silage wird nach mindestens 8 Wochen erreicht. 

Konservieren mit SCHAUMASIL 5.0

Eine weitere Möglichkeit, die Futterqualität von CCM- und LKS-Silagen zu sichern, stellt der Einsatz der anwenderfreundlichen, nicht korrosiven Säurekombination SCHAUMASIL 5.0 dar. Diese Mischung aus Säuresalzen und organischen Säuren mit einem pH-Wert von 5 blockiert die Bildung von Hefen und Schimmelpilzen effektiv. Dabei wird der natürliche Silierprozess nicht behindert und schmackhafte Silagen mit einer hohen Lagerstabilität produziert (s. Darst. 4). Auch die innerbetriebliche N-Bilanzierung wird nicht belastet, da SCHAUMASIL 5.0 keinen Stickstoff enthält.

Fazit: die Behandlung von CCM und LKS lohnt sich

Sowohl BONSILAGE CCM als auch SCHAUMASIL 5.0 überzeugen durch ihre gute Wirkung und Handhabung. Beide Produkte sind nicht korrosiv. Die Behandlungskosten für die Silagen werden durch die Minimierung der Silierverluste gedeckt. Das mit BONSILAGE CCM und SCHAUMASIL 5.0 behandelte Erntegut zeichnet sich durch eine sehr gute aerobe Stabilität und Futterhygiene aus. Die so präparierten CCM- und LKS-Silagen werden sehr gerne von Schweinen, Kühen und Mastbullen gefressen.

Veredlungswege der ausgereiften Maispflanze
Darst. 1: Veredlungswege der ausgereiften Maispflanze
BONSILAGE CCM – Aerobe Stabilität
Darst. 2: BONSILAGE CCM – Aerobe Stabilität
BONSILAGE CCM – Gehalt an Gärsäure
Darst. 3: BONSILAGE CCM – Gehalt an Gärsäure
SCHAUMASIL 5.0 sichert die aerobe Stabilität in LKS-Silage (55 % TM)
Darst. 4: SCHAUMASIL 5.0 sichert die aerobe Stabilität in LKS-Silage (55 % TM)